Gleich zu Beginn mein wertvollster Tipp für Unternehmer, die mit ihrem Business erfolgreich sein wollen: Starte mit der Definition deiner Zielgruppe! Wenn du das noch nicht getan hast, fange am besten gleich damit an.

 

Als ich mit Online Marketing, noch vor der Gründung meines Unternehmens, gestartet bin, habe ich das genommen, was mein Verstand als absolut logisch und goldrichtig ansah: Die Definition der Zielgruppe bis ins kleinste Detail. Ich beobachte bei jedem meiner Geschäftskunden immer wieder erneut, dass diese Strategie stets die sinnvollste ist.

 

Leider ist es heutzutage immer noch so, dass sich Unternehmer viel zu sehr mit ihrem Produkt beschäftigen, was zweifelsfrei eine gute Sache ist. Dennoch vergessen sie, dass es sich beim Verkauf dieses Produkts hauptsächlich um den Kunden und seine Bedürfnisse dreht. Unternehmer sollten sich also die Frage stellen: „Wer ist eigentlich mein Kunde?“

 

Allgemeine Aussagen wie: „Alle“ oder „Frauen zwischen 30 – 70“ etc. sind nur Standardaussagen, die wir bei FJ Marketing Solutions immer wieder zu hören bekommen.

 

Wusstest du eigentlich, dass Prinz Charles und Ozzy Osbourne die gleichen demografischen Merkmale haben? Beide haben das gleiche Alter, beide stammen aus dem gleichen Land und beide besitzen einen hohen Bekanntheitsgrad.

So lustig es auch sein mag, dass sich diese beiden von ihren Merkmalen sehr ähnlich sind. In Wirklichkeit sind sie jedoch grundverschieden.

Das alleine ist schon der Beweis, dass es bei der Analyse deiner Zielperson mehr braucht, als nur eine Auflistung von Merkmalen.

Um die Zielgruppen erfolgreich zu bestimmen, müssen wir das tun, was uns in der heutigen Zeit sehr schwer fällt: Wir müssen Profilen. Das heisst, wir müssen uns über die kleinsten Wünsche unserer Kunden bewusst werden. Versuche stets, ihre Gedanken zu erahnen und dich ausgiebig mit ihnen zu beschäftigen. Andererseits darfst du auch deine eigenen Vorlieben nicht aus den Augen verlieren.

 

  • Wer passt zu dir?

Es gibt verschiedene psychologische Prinzipien, die entscheiden, ob der Verkauf deines Produkts von Erfolg gekrönt sein wird.

Unter anderem ist die Frage, mit welchem Kundencharakter du am besten arbeiten kannst, enorm gewichtig.

Mit einigen Menschentypen harmonisieren wir besser als mit anderen und es wird immer einfacher sein, mit dem richtigen Typen, den wir gerne bedienen, im Business zusammenzuarbeiten.

Du solltest dir also stets die Frage stellen:

 

 

  • Mit welchen Personen-Typen hast du Spass?

Magst du gestresste oder nörgelnde Kunden? Wenn ja: Super! Wenn nein: Könnte es eventuell daran liegen, dass ein dringender Wunsch des Kunden nicht erfüllt wird. Fühlst du dich berufen, diesem Typus zu helfen? Oder präferierst du lieber ruhige, empathische Menschen?

 

Eine der einfachsten Typologie-Lehren, welche oft im Marketing verwendet wird, ist die 4- Farbtypologie. Dabei geht es darum, Menschen / Zielgruppen einen oder mehreren von vier Farbtypen zuzuteilen, um ihre Persönlichkeit zu charakterisieren.

Hier werden die Menschen in 4 verschiedene Farben unterteilt: rot, grün, blau und gelb.

 

Typenlehre: Signale ROTER Kunde

Der „Rote Typ“ ist in erster Linie dominant.

Typenlehre: Signale GRÜNER Kunde

Der „Grüne Typ“ ist in erster Linie einfühlsam.

Typenlehre: Signale BLAUER Kunde

Der „Blaue Typ“ ist in erster Linie gewissenhaft.

Typenlehre: Signale GELBER Kunde

Der „Gelbe Typ“ ist in erster Linie kontaktfreudig.

 

Es gibt online sehr viel gutes Material zu der Kunden-Farbtypologie zu finden. Du kannst mit der Fabtypologielehre schnell herausfinden, mit welcher Persönlichkeit du am liebsten zusammenarbeiten würdest. Darauf abzielend kannst du dann dein Marketing aufbauen: Mit einer passenden Werbeanzeige ziehst du genau den Kunden an, den du persönlich am liebsten bedienst.

Dies ist im Endeffekt eine Win-Win-Situation, denn auch der zu dir passende Kunde wird sich auf diese Weise am besten behandelt fühlen.

 

  • Es muss nicht von Anfang an perfekt sein.

Die Definition deiner Zielgruppe entwickelt sich mit der Zeit. Sprich mit den Menschen deiner Zielgruppe und finde alles über sie heraus. So wirst du Stück für Stück ein immer klareres Bild erkennen, auf das du dich dann mit deinen Online Marketing Aktivitäten fokussieren kannst.

Oft stellst du sogar nur durch Zufall fest, was hier funktioniert und am besten harmonisiert.

Bis deine Wunschzielgruppe perfekt ist, kann es ein weiter Weg sein. Dies muss dich antreiben, hier stets Optimierungen durchzuführen.

 

  • Definiere eine klare Person!

Bestimmt hast du schon mal etwas von dem Wort „Wunschkunde“ gehört. Hier geht es um eine ganz Person aus seiner Zielgruppe, die exakt bis ins Detail von dir beschrieben wird.

Was sind die Probleme, Wünsche, Bedürfnisse, Ziele, Träume, Hoffnungen, Ängste, Werte und Persönlichkeitsmerkmale deines Wunschkunden?

Wie kannst du ihm am besten helfen? Welche Herausforderungen begegnen ihm täglich?

Du kannst ausserdem einen Steckbrief verfassen, der deinen Kunden ganz gut umschreibt. Beruf, Aussehen, Familienstand, Glaubenssätze und Interessen zeichnen deine Zielperson aus.

All diese Dinge helfen dir dabei, möglichst persönlich an deinen Kunden heranzutreten und ihm deine Lösungen adäquat vorzustellen. Du kannst deinen Kunden auf diese Weise sehr gut zeichnen. Und glaub mir, diesen Kunden gibt es auch in Echt!

Wenn es dir hilft, verbildliche den Kunden, indem du ein Foto aus dem Netz heraussuchst, auf dem dein Wunschkunde abgebildet ist.

Versetze dich in seine Lage, spreche seine Sprache.

 

  • Erstelle eine MindMap, einen Steckbrief oder was auch immer zu dir passt, um deinen Wunschkunden optimal zu beschreiben

Ich empfehle Unternehmern, sich die Wunschkundendefinition mithilfe von MindMap zu kreieren. Dieses Programm bietet eine gute, strukturierte Übersicht über den Wunschkunden und man kann jederzeit etwas hinzufügen oder entfernen. Du kannst natürlich auch eine Excelliste oder ein Word-Dokument dafür benutzen. Du musst dich wohlfühlen und entscheidest.

 

Was passiert dann?

 

Lies dir dein selbsterstelltes Konzept täglich durch. Glaub daran, dass die Menschen deiner Zielgruppe in dein Leben kommen und dass dein Produkt genau diesen Menschen helfen wird.

 

Erstelle eine Positionierung, die zu deiner Zielgruppe passt. Schau, wo sie sich online bewegen und gehe sie an.

 

Recherchiere ihre Probleme in Gruppen, Foren und Chats und verfasse auf sie zugeschnittene, hilfreiche Themenbeiträge, in denen du auch dein Produkt als ultimativen Problemlöser anpreisen wirst.

 

Fazit

 

Profiling ist eine echte Herausforderung. Es kann aber auch sehr viel Spaß machen, wenn man es richtig und professionell angeht. Vor allem dann, wenn dein perfekter Kunde plötzlich von ganz allein zu dir kommt.

Damit machst du es deinem Kunden und dir selbst leichter. Dies steigert dann auch automatisch deinen Umsatz. Einen Nutzen für deinen Kunden und zeitgleich für dein Unternehmen zu erzielen sollte immer deine oberste Maxime sein.

Dies sind meine Erfolgsgeheimnisse für jeden Unternehmer. Marketing ist für viele ein rotes Tuch, aber wenn du diese Regeln befolgst, wirst du Marketing lieben lernen – so wie ich!

Herzlichst, Fabienne Jeanneret, CEO FJ Marketing Solutions GmbH

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